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am 17. Mai

All different, all equal: Setzen wir ein Zeichen gegen Homophobie

Ewa Dziedzic - Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie. LGBTI-Menschen haben in Österreich noch viele Hürden zu überwinden. Und das Eheverbot gehört endlich aufgehoben.

Buttons als Zeichen gegen Homophobie

„Die historische Chance einer Eheöffnung für Lesben und Schwule wurde von der SPÖ im Parlament verhindert. Wir sind zutiefst schockiert und enttäuscht.“
Ewa Dziedzic, LGBTI-Sprecherin und Bundesrätin

spö lässt keine abstimmung zu

"Gerade haben wir uns noch über den Vorstoß von Bundeskanzler Kern gefreut, die selbstverständlichste Sache der Welt zuzulassen: die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Am 16. Mai bestand im Parlament die historische Chance, die Eheöffnung für Lesben und Schwule bis Sommer zu ermöglichen. Aber noch in derselben Sekunde, als Christian Kern angekündigt hat, das freie Spiel der Kräfte im Parlament zu nutzen, hat die SPÖ mit aller Brutalität verhindert, dass der Antrag auf Öffnung der Ehe überhaupt zu einer Abstimmung im Parlament kommen darf. Sie haben den schwersten Deckel draufgegeben, den es in einer Koalition gibt, nämlich nicht einmal zu ermöglichen, dass über diesen Antrag im Plenum diskutiert wird. Wir sind zutiefst schockiert und enttäuscht", sagt Ewa Dziedzic am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT).

Eheverbot ist veraltet

Eheverbote sind nicht mehr zeitgemäß und abseits des Parteiengerangels gibt es wenig Argumente gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Die Zustimmungsrate in der Bevölkerung liegt bei 73 Prozent und im Grunde sollte allen PolitikerInnen das gesellschaftliche Vorankommen Österreichs ein Herzensanliegen sein.

„Es ist unsere Aufgabe als PolitikerInnen, die Gleichstellung in der Gesellschaft voranzutreiben. Wir müssen aktiv rechtliche Grundlagen schaffen, um die Diskriminierungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intergeschlechtlichen Menschen zu beenden.“
Ewa Dziedzic
Bild: Tag gegen Homophobie: Julian Schmid und Ewa Dziedzic
Julian Schmid und Ewa Dziedzic setzen ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie. All different, all equal!
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